In der Vergangenheit spielten die Zinsen bei der Wahl der Geldanlage eine große Rolle. Doch seit der Finanzmarktkrise legen die Sparer mehr Wert auf die Sicherheit ihrer Geldanlagen. Zu hohe Zinsen bedeuteten auch ein großes Risiko. Die jüngste Krise hat gezeigt, wie schnell die Anleger ihr Geld verlieren können. Eine rentable aber sicherer Form der Geldanlage ist das Festgeld.
Sparen über einen längeren Zeitraum
Das Festgeld ist eine Anlageform, die für Sparer interessant ist, die für einen längeren Zeitraum auf ihr Geld verzichten können. Dafür werden sie mit höheren Festgeld Zinsen belohnt, als das bei anderen Anlageformen der Fall ist. Der Unterschied zum Tagesgeld besteht darin, dass die Geldanleger erst nach Beendigung der vertraglich vereinbarten Laufzeit über ihr Erspartes verfügen können. Möchte ein Sparer früher an sein Geld, verfallen die vereinbarten Zinsen.
Verschiedene Angebote
Die Angebote der Banken für das Festgeld sind unterschiedlich. Es können Laufzeiten von einem Monat bis zu zehn Jahren gewählt werden. Je länger die Laufzeiten sind, desto höher fallen auch die Zinsen aus. Einige Banken bieten das Festgeldkonto erst ab einem bestimmten Einzahlungsbetrag an. Bei welcher Bank das Festgeldkonto gewählt wird, sollte gut überlegt sein. Denn eine weitere Eigenschaft des Festgeldkontos ist, dass die Zinsen für die gesamte Laufzeit festgeschrieben sind und nicht verändert werden können.
Sicherheit der Anlage
Die Geldanleger brauchen sich um die Sicherheit ihres Geldes auf dem Festgeldkonto keine Gedanken zu machen, zumindest dann nicht, wenn das Geld auf einer deutschen Bank angelegt wurde. Alle Geldanlagen in Deutschland sind über den Einlagensicherungsfonds der deutschen Banken abgesichert. Ausländische Banken werben oftmals mit höheren Zinsen. Doch wer sich für eine Geldanlage im Ausland entscheidet sollte sich im Vorfeld genau informieren, wie es mit der Absicherung aussieht. In einigen Ländern gibt es nur eine Garantie bis zu einer bestimmten Summe. Andere wiederum besitzen diese Garantie nicht, vor allen Dingen dann, wenn es sich um nichteuropäische Banken handelt.
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